Die geschicte vom raben

Eine Bauerntochter hatte die Angewohnheit eine Krähe zur Mittagszeit zu füttern. Einmal nahm die Krähe nicht, was das Mädchen ihr ans Fenster reichte. Überrascht ging das Mädchen nach draußen, um die Krähe zu füttern. Obwohl die Krähe sonst immer essen wollte, zog sie sich immer weiter zurück vom Haus. Plötzlich gab es einen großen Lärm oberhalb des Hauses, gefolgt von einem Erdrutsch. Der Erdrutsch erreichte das Mädchen nicht, aber verschlang das Haus und alles in ihm, lebendig und tot. Dadurch belohnte die Krähe das Mädchen für das Füttern.

Es heißt, dass ein Bischof einmal ein Zelt auf der Stelle errichtete, an der sie standen, und sie segnete.

Drei Jahre später stieß das Pferd eines Schäfers auf die Ruinen, wo eine Frau in einer Speisekammer vergraben wurde. Da die Lawine im Herbst niederkam hatte sie genug Essen um so lange zu überleben.

Dies ist ein Auszug aus der ursprünglichen Geschichte.

 

Erzähler:
Hafdís Erla Bogadóttir

Verweise:
Íslenskar þjóðsögur (Icelandic Folklore).
Author: Benedikt Johannesson/Johannes Benediktsson

Zeichnungen:
Eyrun Oskarsdottir

Computergrafik:
Bjork Hardardottir

Mischer:
Hafdís Erla Bogadóttir

Video:
Markus Sveinn Markusson